Blue Flower

Udo Lindenberg kam zu Museumsschau in seiner Geburtsstadt

Der Deutsch-Rocker kam schon, als das Gronauer Rock'n'Pop-Museum 2004 eröffnet wurde. Nach einem Umbau ließ Lindenberg es sich nicht nehmen, die Wiedereröffnung musikalisch zu begleiten.

Udo Lindenberg ist als einer der ersten Besucher durch das umgebaute Rock'n'Pop-Museum in Gronau geschritten. Der Deutsch-Rocker griff am Freitag bei einer Feierstunde für Freunde und Förderer des Museums in seiner Geburtsstadt in Westfalen auch zum Mikro und sang mehrere Lieder.

Der 72-Jährige folgte einer Einladung des Rock'n'Pop-Museums, das nach einer einjährigen Umbau-Phase an diesem Samstag mit einem Tag der offenen Tür wiedereröffnet wird. "Das ist ein spannendes Abenteuer, klar", sagt Udo Lindenberg in einem Videoclip über die Ausstellung, der auf der Website des Museums zu sehen ist.

Der seit Jahrzehnten in Hamburg lebende Künstler war auch schon zu Besuch, als das Museum 2004 eröffnet wurde.

Quelle: dpa, 24.11.18

Das Gronauer Rock´n´Popmuseum

Rock & Popmuseum Gronau

Rock & Popmuseum Gronau

 

Videoleinwand

Videoleinwand

Elvislocke

Elvislocke

Auf Videoleinwänden gibt es dazu Ausschnitte aus Konzerten, Filmen oder Dokumentationen. Was das ist? Eine Haarsträhne von Rocklegende Elvis Presley. Das Bonner Haus der Geschichte hat das gute Stück als Leihgabe gestiftet.

Handschuhe von Marlene Dietrich

Handschuhe von Marlene Dietrich


Haschischdose von John Lennon

Haschischdose von John Lennon

Und diese schmucken Handschuhe gehörten in den 20er Jahren einmal Marlene Dietrich. Der "Blaue Engel" wird im historischen Bereich des Museums geehrt. Da passt richtig viel rein: Die Haschischdose von John Lennon ist eine der Exponate zur Erfolgsstory der Beatles.

Schalmei von Erich Honecker

Schalmei von Erich Honecker


Außenansicht

Außenansicht

Seine Schalmei hat Lindenberg auch gleich dem Museum überlassen. Erich Honecker hatte dem Musiker das Instrument geschenkt, nachdem Lindenberg dem Politiker wiederum eine Lederjacke vermacht hatte. So sieht sie aus, die insgesamt 2.600 Quadratmeter große ehemalige Textilfabrik. Hier wird nun die Geschichte der Populärmusik dokumentiert.

Emotionsbereich

Emotionsbereich


Poster

Poster

Im Emotionsbereich des Museums (hier eine Computeranimation) sollen die Besucher die Musik sinnlich, nicht nur über Fakten erfahren. Und ihm haben wir das Ganze zu verdanken: Panikrocker Udo Lindenberg kam 1997 in Hamburg auf die Idee der Ausstellung. Und dem gebürtigen Gronauer war schnell klar, wo das Museum stehen soll.

Das Rechenzentrum im Museum

Das Rechenzentrum im Museum


Touchscreen

Touchscreen

Und dies ist das Herzstück des Museums: Der Computerraum hat knapp 50 Server, um die Musik-Datenbanken zu koordinieren Über Touch-Screen-Bildschirme können die Museumsbesucher Informationen über die Künstler und die gesellschaftlichen Zusammenhänge der Zeit abfragen

 


Zahlen, Daten Fakten

Gronau, im Juli 2004

rock’n’popmuseum: Zahlen, Daten, Fakten

Technik:

- 200 Lautsprecher mit Leistungsaufnahmen von 40 bis 400 Watt
- 25 Mehrkanal-Verstärker mit einer Gesamtleistung von 20.000 Watt
- 60 MP3-Player
- neuartiges Noisemasking-System zur akustischen Trennung der einzelnen Stationen

- über 50 Server, eingebunden in ein zentral gesteuertes Intranet, mit insgesamt 175 Gigahertz Leistung
- ca. 20 Kilometer Kabel
- gesamte Mediensteuerung auf LINUX-Basis
- Bildübertragung über VGA-Cat 5-Wandler oder LWL-Extender
- sieben 40-Zoll TFT-Bildschirme, 40 12-Zoll TFT-Bildschirme
- Video-Splitwand mit neun 28-Zoll CRT-Bildschirmen, durch Touch Screen von den Besuchern ohne Split-Hardware, DVD-Player oder Kreuzschienen steuerbar über eigens entwickelte Steuer- und Verwaltungssoftware


 

 

 


Ausstellung:

- ca. 90 Tondokumente
- 325 Bild- bzw. Filmdokumente
- 130 Exponate
- Größtes Exponat – Skorpion-Bühnendekoration der Scorpions, ca. 4 x 4 Meter
- Kleinstes Exponat – Pomadedose aus den 50er Jahren, ca. 3 cm Durchmesser
- Ältestes Exponat – Salonklavier aus dem Jahre 1870
- Neuestes Exponat – Energydrinks ca. 2000


Gebäude:

- Ehemalige Turbinenhalle der M. van Delden Textilfabrik, erbaut 1895
- 1.600 Quadratmeter Ausstellungsfläche
- Zentrale Halle im Erdgeschoss nutzbar für Veranstaltungen
(z.B. Konzerte, Seminare, Performances oder Kongresse) mit einem Fassungsvermögen von bis zu 800 Besuchern

Personen:

- Thomas Albers – Geschäftsführer
- Dr. Thomas Mania – Kurator
- Udo Lindenberg – Initiator


Pressekontakt:
MaschMedia, Sabine Niewalda
Zum Steigerhaus 1, 46117 Oberhausen
Tel. 0208 - 305 85 86, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


http://www.rock-popmuseum.de
Das Rock- und Popmuseum, Udo Lindenberg Platz 1 in Gronau, ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, montags und dienstags auf Anfrage.

Der Eintritt beträgt 7,50, ermäßigt 5 Euro. Kinder bis sechs Jahre sind frei. Ein Erwachsener mit Kind bis 14 Jahren zahlt 11 Euro. Bei Schulklassen zahlen Kinder 2,50 Euro, eine Betreuungsperson ist frei. Und der Eintritt für Erwachsenen-Gruppen ab zehn Personen kostet 6 Euro pro Person.