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Udo Lindenbergs neues Baby Keine Panik auf der „Panik-Barkasse“

Am Bug ist das Katastrophen-Schiff „Andrea Doria“ abgebildet: Doch Panik braucht man auf dem neusten Boot der Reederei „Barkassen-Meyer“ nicht zu bekommen. Ostern startet die kunterbunt bemalte „Panik-Barkasse“ erstmals zu ihren künftig ganz normalen Hafenrundfahrten.

Eigentlich heißt das frisch getaufte Schiff ja ganz schlicht „MS Ennstal“, nach dem österreichischen Geburtsort von Eigner Hubert Neubacher. Seinen Spitznamen „Panik-Barkasse“ hat das Boot, weil es von Udo Lindenberg bemalt wurde. Und mit dem am 26. Juli 1956 gesunkenen Passagierschiff am Bug erinnert der Sänger an seinen ersten Song („Alles  klar auf der Andrea Doria“).

Neben der „Andrea Doria“ sind auf dem Bauch des Schiffes im typisch lindenbergschen Likörelle-Stil farbenfrohe Partyszenen abgebildet, Konzert-Auftritte und immer wieder Selbstporträts von Udo mit Schlapphut.

Fahrgäste, die mit der „Panik-Barkasse“ auf große Fahrt gehen, tun dabei gleichzeitig etwas Gutes. Denn: Ein Teil der Erlöse werden gespendet. „Mit ihrem bunten Äußeren macht sie nicht nur den Hafen etwas farbenfroher, sondern ihre Fahrgäste unterstützen zukünftig auch soziale Projekte und junge, aufstrebende Künstler“, teilte Barkassen-Meyer am Dienstag mit.

Bis Mitte Oktober gehen fünf Euro eines jeden am Sonntag gekauften Tickets an die Udo-Lindenberg-Stiftung. Diese 2006 gegründete Stiftung fördert Musiker und Texter verschiedener Stilrichtungen sowie verschiedene soziale Einrichtungen.

Kommenden Sonnabend ist die frisch getaufte „MS Ennstal“ als zehntes Schiff der Barkassen-Meyer-Flotte auf Premierenfahrt im Hafen unterwegs. Die XXL-Tour dauert zwei Stunden und startet an der Überseebrücke. Kostenpunkt: 18 Euro pro Person. Kinder bis 14 Jahre zahlen 9 Euro. Tickets und Treffpunkt am Ship-Shop.

Quelle: MoPo, 17.04.19